Grundsätze

 

Im Bewusstsein unserer Verantwortung für den Schutz und Erhalt von Kultur und zur Förderung eines kulturellen Bewusstseins und Verständnisses hat sich der Verein Alternativer Kulturkongress Deutschland e.V. am 14. Februar 2016 gegründet. Er möchte durch eine Vielzahl von Angeboten und Veranstaltungen diesem Ziel auf dem Gebiet der Kulturarbeit Rechnung tragen. Um der Kulturarbeit ein stabiles Fundament zu geben, ist es in Zeiten zunehmenden kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Desinteresses grundlegend, Menschen für Kultur, Politik und deren Bedeutung zu sensibilisieren. Deshalb zählt der Verein Aufklärung und Information zu wichtigen Bereichen seiner Arbeit.

1. Freie Menschen – freie Meinung!

Der AKD ist dem Recht auf freies Wort im höchsten Maße verpflichtet. Auch heute manövriert die Politik des Bundestags und seiner Instanzen unser Land in eine immer tiefer um sich greifende Unfreiheit, die den freien Diskurs um politische Reizthemen enorm einschränkt. Moralische Konzepte wie die „Politische Korrektheit“ werden exzessiv genutzt, um vermeintlich unliebsame Meinungen in der Gesellschaft verächtlich zu machen und zum Tabu zu erklären. Darüber hinaus wirken Bildungsstätten, Medien und Wirtschaftsvertreter immer erfolgreicher subtil  und manipulativ auf die Meinungsbildung der Gesellschaft ein. Wir stehen dagegen konsequent sowohl für das Recht auf Äußerung, als auch Diskussion von gesellschaftlich relevanten Meinungen. Dieses Ideal zu verwirklichen, stellt einen Kern unserer Arbeit dar.

2. Mündiger Bürger sein – informierter Bürger sein!

In der bundesdeutschen Realität läuft vieles von politischer Relevanz hinter verschlossenen Türen und in elitären, abgehobenen Kreisen ab. Die deutsche parlamentarische Demokratie hat sich im Laufe der Jahrzehnte zunehmend in eine lobbyistische Oligarchie umgeformt, auf die Einfluss von unten auszuüben nahezu unmöglich erscheint. Die Rolle des Volksvertreters, die Repräsentanten im Parlament innekommt, wurde und wird erwiesenermaßen systematisch missbraucht: Wähler werden belogen, Gelder werden veruntreut, Verträge werden gebrochen. Dabei ist die Einflussnahme von Seiten der Bürger heute so gering wie nie zuvor. Der AKD versucht, dieses Problem aktiv zu bekämpfen, indem er Plattformen schafft, auf denen Bürgern, die am politischen und gesellschaftlichen Geschehen teilhaben möchten, die Möglichkeit geboten wird, sich unabhängig von Politischer Korrektheit auszudrücken, auszutauschen, zu informieren und zu vernetzen. Demokratie beginnt am Fuß der Pyramide, nicht an der Spitze!

3. Mut zu Mitbestimmung – Mut zur Zukunft!

Die etablierten Parteien, ihre Stiftungen und medialen Kanäle erwecken den Eindruck, als würden sie bereits die beste Politik machen, die zur Zeit und unter den gegebenen Umständen möglich ist. Kritik an den sogenannten „Volksparteien“ gilt gemeinhin als Angriff auf die Demokratie als solche, ausgehend von der Annahme, daß die großen Parteien gleichzeitig auch „die Demokratie“ verkörpern. Der AKD verfolgt als direktdemokratischer Verein demgegenüber das Konzept direkter bürgerlicher Mitbestimmung an politischen Vorgängen. Ein Sichabhängigmachen von der etablierten Parteienwelt, um politisches Mitspracherecht zu erlangen, lehnen wir rigoros ab. Statt dessen setzen wir auf die Kraft freiwilliger, idealistischer und konzeptioneller bürgerlicher Zusammenkünfte als Gegengewicht zum aufgeblasenen Parteiensystem. Jene bürgerlichen Zusammenkünfte haben, als wahrer Souverän einer Demokratie, nicht nur das Recht, sondern die Pflicht, die Machenschaften der Eliten der Politik zu durchleuchten, zu hinterfragen und letztlich zu kritisieren. Auf diese Weise ist es möglich, verlorene Posten im Feld des politischen Mitspracherechts nach und nach zurückzuerobern. Bleiben die Bürger hingegen weiter inaktiv auf diesem Feld, wird ihre Unfreiheit weiter ausgebildet werden.